Neurodivergenz ist kein Trend, sondern Realität – und wird bei Frauen oft übersehen. Warum? Weil Autismus und ADHS bei ihnen meist anders aussehen als bei Männern.

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„Für unser Gehirn ist die Welt und der Umgang untereinander zu schnell, zu laut und zu chaotisch“ – Der Unterschied zwischen neurodivers und neurodivergent ist einfach erklärt: Die meisten Gehirne arbeiten neurodivers – es gibt eine bestimmte Norm, und alles, was von der Norm abweicht, ist neurodivergent. Menschen, deren Gehirne neurodivergent sind, haben oft ADHS, Autismus, Tourette, Zwangsstörungen, Legasthenie oder Dyskalkulie. Ihre Gehirne reagieren anders als die Norm.
In den vergangenen Jahren häuften sich die Diagnosen ADHS und Autismus bei Frauen. Der Grund: Früher galten ADHS und Autismus als „Jungen-Diagnosen“. Die Forschung und Diagnostik waren jahrzehntelang stark männlich geprägt – viele Fragebögen und Leitlinien basierten auf dem Verhalten von Jungen. Inzwischen wächst das Bewusstsein dafür, dass sich Symptome bei Frauen anders zeigen können. Deshalb wurden Diagnosekriterien ausgeweitet, und immer mehr Fachleute spezialisieren sich auf ADHS und Autismus bei Frauen.
Zahlen? Gibt es noch nicht
Genaue Zahlen liefern die USA und England. So stieg die Diagnose von Autismus bei Frauen in den USA in den Jahren 2011 bis 2022 um 175 Prozent, schreibt der „Psychiatry Advisor“. In England stieg die Einnahme von ADHS-Medikamenten bei Frauen zwischen 2019 und 2024 um das Fünffache, berichtet die „Financial Times“.
Wie viele Frauen und Mädchen aktuell in Österreich eine Autismus- oder ADHS-Diagnose haben und wie sich diese Zahlen verändert haben, kann nicht gesagt werden. Denn für Österreich liegen bislang keine Zahlen vor – noch nicht. Die Statistik Austria, das ist die offizielle nationale Statistikbehörde Österreichs, hat momentan keinen Zugriff auf so spezifische medizinische Daten. Das könnte sich aber ändern.
Auf Anfrage des bene.-Redaktionsteams bei Statistik Austria heißt es: „Im Auftrag des Ministeriums hat Statistik Austria im Rahmen eines Projekts (BETESTAT) in den letzten Monaten drei Berichte veröffentlicht, mit Statistiken zu Menschen mit Behinderung in Österreich aus bestehenden Datenquellen. Die Datenquellen, die wir für diese Berichte herangezogen haben bzw. auf die wir Zugriff haben, beziehen sich allerdings nicht auf medizinische Diagnosen.
Das Projekt BETESTAT ist mittlerweile in den Regelbetrieb übergegangen. Das bedeutet, dass gewisse Kennzahlen jährlich aktualisiert werden und alle zwei Jahre ein Bericht erstellt wird. Daneben prüft eine Steuerungsgruppe sukzessive weitere Datenquellen auf ihre Verwendbarkeit – vielleicht bekommt Statistik Austria künftig rechtlich Zugriff auf Daten, die auch konkrete Fragen wie ‚Wie viele Frauen haben eine Autismus- oder ADHS-Diagnose in Österreich?‘ beantworten können“, sagt Statistik-Austria-Pressesprecher Peter Peuker.
„ADHS ist keine Lifestylediagnose“
„Zappel nicht so rum“, „sei doch mal ruhig“ oder „konzentrier’ dich mal“ sind Aussagen, die häufig fallen. Laut einer Schätzung des amerikanischen Psychiaters Michael Jellinek erhalten Kinder mit ADHS bis zum zehnten Lebensjahr bis zu 20.000 Mal mehr solch kritisierender oder negative Sätze zu hören als Kinder ohne ADHS. Darum entwickeln Menschen mit ADHS Coping-Strategien und versuchen, sich der Umgebung anzupassen, in der ein neurotypisches Verhalten als „normal“ angesehen wird. Lange wurde daher geglaubt, dass sich ADHS „auswachsen“ kann und nur im Kindesalter vorkommt. Mittlerweile weiß man, dass das nicht der Fall ist. Vor allem Mädchen sind davon betroffen, da sie und ihre Symptome nicht in das Bild von ADHS passen. Unkonzentriertheit wird „nur“ als Tagträumerei gesehen, die Unorganisiertheit oder Vergesslichkeit als fehlende Disziplin.
In den letzten Jahren steigen die Zahlen der Diagnosen von ADHS vor allem bei jungen Frauen an, was zur Folge hat, dass es gesellschaftlich als „Lifestylediagnose“ oder „Modeerscheinung“ kritisiert wird. Michaela Hartl, Expertin für ADHS und Autismus und Gründerin von Team ADHS in Wien, sieht diese Kritik als sehr problematisch. Sie meint, die zunehmenden Diagnosen bei jungen Frauen seien nicht nur gerechtfertigt, sondern notwendig. Der Boom lässt sich dadurch erklären, dass weibliche Betroffene jetzt eine Diagnose erhalten, die noch vor fünf Jahren aufgrund der fehlenden Expertise ausblieb.

Sichtbarkeit ist wichtig
Vor allem Social Media kann dabei helfen, mehr Bewusstsein und Sichtbarkeit für ADHS in der Bevölkerung zu schaffen. Menschen mit ADHS sehen Informationen auf Social Media und denken sich „auf einmal wird alles das, von dem ich immer geglaubt habe, dass ich falsch bin, ganz normal“, meint Hartl. Wenn sie dann zum Beispiel den Schlüsselbund im Kühlschrank wiederfinden, können sie sich in Anderen wiedererkennen und haben das Gefühl, sich nicht mehr verstellen zu müssen.
Junge Frauen leiden häufig unter einem falschen Selbstbild, Depressionen oder Angstzuständen, da ihnen immer wieder gesagt wird, ihr Verhalten sei falsch. Sie sollen sich den Anforderungen des häufig sehr strukturierten Alltags anpassen und immer konzentriert arbeiten. Menschen mit ADHS benötigen jedoch mehr Reize, damit das Gehirn aktiviert wird.
Bei Jungen zeigt sich das durch körperliche Unruhe und bei Mädchen durch Unaufmerksamkeit. Das sind Strategien, um das wenig aktivierte Gehirn aufzuwecken, lenkt die Kinder aber von der eigentlichen Aufgabe ab. „Die neurologische Grundlage ist dieselbe und immer mehr Fachleute erkennen mittlerweile, dass sich ADHS bei Mädchen anders äußert“, so die Expertin. Dies sei auch der Grund für den Anstieg der Diagnosen und die vermehrte mediale Aufmerksamkeit vor allem bei jungen Frauen.
“Gehirn und Nerven werden ständig massiv überlastet”
Hartl schätzt, dass sechs Prozent der österreichischen Bevölkerung ADHS haben: „Eine tolle Gruppe an Persönlichkeiten, die viele Fähigkeiten, Kreativität und spannende Denkweisen mitbringen“, meint sie. Gesellschaftlich wäre es wichtig, nicht zu versuchen, diese Menschen an die vorhandenen Strukturen anzupassen, sondern die Vielfalt und Diversität neurodivergenter Denkweisen und deren Potenziale zu sehen. „In der Realität lernen Menschen im Autismus-Spektrum oder mit ADHS allerdings nach wie vor, nicht autistisch oder nicht ADHS-ig zu leben“, sagt Hartl.
Die ehrenamtliche Arbeit vom Team ADHS ist aktuell daher noch sehr darauf ausgelegt, Menschen mit ADHS auf ihrem Weg mit Tools und Strategien in der neurotypsichen Welt zu helfen. Auch wenn bereits ein positiver Fortschritt zu sehen ist, gibt es in der Diagnostik noch immer viel Unwissen über ADHS. Betroffene berichten darüber, dass Diagnostiker*innen ihnen sagen: „Du hast ja einen Schul- oder Uniabschluss, das geht mit ADHS ja gar nicht“ oder „Wir reden schon seit 20 Minuten und du hast noch überhaupt nicht gezappelt“.
Das lebenslange „masking“ oder auch „camouflaging“, also Verstecken von Symptomen, um nicht aufzufallen, wird ihnen zum Verhängnis. Am meisten davon betroffen sind Mädchen und junge Frauen. Die andauernde neurologische Überbelastung kann dann zu einem Neurodivergenz-Burnout führen. Hartl fasst es zusammen: „Wenn man die ganze Zeit gegen die eigene Neurologie lebt, werden das Gehirn und die Nerven massiv überlastet, dadurch kommt man in eine gesamte neurologische Erschöpfung.“

Was bedeutet das alles?
Mit jeder neuen Zahl, jedem Forschungsvorhaben und jeder Stimme von Betroffenen rückt das Thema näher ins öffentliche Bewusstsein. Das Wissen rund um weibliche Neurodivergenz wächst – und mit ihm auch die Chance auf frühere, präzisere Diagnosen. Dass immer mehr Frauen eine Diagnose erhalten, ist kein Zeichen für Überdiagnostik, sondern Ausdruck eines jahrzehntelangen blinden Flecks in der Medizin. Noch vor wenigen Jahren war ADHS bei Frauen nahezu unsichtbar – heute ist es Thema in den Medien, auf Kongressen, in Fachpraxen.
Wenn du oder jemand aus deinem Umfeld eine Autismus- oder ADHS-Diagnose hat, dann klären wir jetzt gleich die sieben wichtigsten Fakten rund um die Erkrankungen. Im Anschluss findest du noch ein spannendes Interview mit einer Betroffenen.
7 Fakten über Autismus und ADHS bei Frauen
1. Diagnose? Häufig eine Odyssee.
Viele Frauen erhalten ihre Diagnose erst mit 30, 40 oder nie. Dabei steckt oft einfach ein neurodivergentes Gehirn hinter dem Dauer-Overload. Häufig leben Frauen jahrelang mit Falschdiagnosen wie Borderline-Syndrom, Depression oder Essstörung.
2. Die Maske sitzt
Frauen mit ADHS oder Autismus beobachten, imitieren, funktionieren. Das nennt sich Masking – und führt langfristig zu Erschöpfung, Selbstzweifeln oder dem Gefühl: „Ich spiele eine Rolle, aber weiß nicht, wer ich wirklich bin.“
3. Burnout ist oft das erste Warnsignal
Viele Betroffene werden erst ernst genommen, wenn nichts mehr geht: Panikattacken, Depressionen, Burnout. Warum? Weil Diagnosekriterien jahrzehntelang an männlichen Kindern orientiert waren und nicht auf Frauen abgestimmt war.
4. ADHS sieht oft still aus
Oft wirkt ADHS bei Frauen wie Tagträumerei oder „Unzuverlässigkeit“. In Wahrheit herrscht inneres Chaos: Sie sind vergesslich, reizüberflutet, impulsiv, emotional überfordert. Die Energie geht nicht nach außen, sondern dreht sich im Kopf – wie ein Hamster auf Red Bull.
5. Reizüberflutung ist real
Neurodivergente Frauen nehmen Reize intensiver und schneller wahr: Stimmengewirr, Neonlicht, kratzige Klamotten – alles zu viel, zu laut, zu grell. Und wenn das Nervensystem überkocht? Dann kommt der Shutdown – oder der emotionale Meltdown.
6. Die Realität ist oft doppelt unsichtbar
ADHS bei Frauen? Wird übersehen. Autismus bei Frauen? Noch mehr. ADHS und Autismus gleichzeitig? Passiert häufiger, als man denkt – aber wird selten erkannt. Die Symptome überschneiden sich, maskieren sich gegenseitig und verwirren selbst Fachleute.
7. Neurodivergenz ≠ Schwäche
Frauen mit ADHS oder Autismus sind oft analytisch stark, tiefgründig, kreativ, loyal und wahnsinnig detailgenau. Die Gesellschaft sieht oft nur das „Anderssein“.
Klingt irgendwie alles gar nicht mal so bene. für dich? Ist es aber. Denn der starke Anstieg an Diagnosen ist ein positives Signal dafür, dass die Awareness für Frauen mit Neurodivergenzen auch steigt. Außerdem läuft seit 2021 das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe, das die Berücksichtigung von Geschlecht (sex and gender) verpflichtet. Das heißt, dass Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die EU-Fördergelder erhalten, Geschlechteraspekte in ihrer Methodik berücksichtigen müssen.
Positiv ist auch, dass immer mehr diagnostizierte Frauen ihre Erfahrungen teilen, zum Beispiel auf Instagram.
Eine davon ist Simone Dueller (42). Seit sie vor vier Jahren ihre Diagnose erhalten hat, macht sie online auf Autismus bei Frauen aufmerksam.
„Ich dachte lange, wenn ich nur genug an mir arbeite, wird alles normal“, erzählt Dueller. Sie erhielt jahrelang unterschiedliche psychische und körperliche Diagnosen. Mit 38 dann die Erkenntnis: Autismus.
Der Auslöser war ein Familien-Test. „Meine Kinder schauten mich an und sagten: ‚Mama, das bist du!‘“, erinnert sich Dueller. 2023 startete sie ihr Instagram-Projekt „100 Days of … insight autism“, voller Einblicke und Perspektiven zu Autismus.

Das ganze Interview mit Simone Dueller:

Was hat sich seit und mit der Diagnose verändert?
Es war so, als hätte ich jahrelang ein Auto gefahren, ohne jemals die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Die Diagnose hat gezeigt, welche Bedienungsanleitung die richtige ist. Aufbauend darauf habe ich meinen Alltag umstrukturieren gelernt und mir ein für mich passendes Hilfsnetzwerk bestehend aus Autismustrainer*innen, Psycholog*innen, Psychiater*innen und Ärzt*innen, die sich auch mit den Komorbiditäten (Anm.: Komorbidität bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein mehrerer Erkrankungen oder Störungen bei einer Person) auskennen aufgebaut.
Das ist wichtig, weil man bei Frauen mit Autismus auf gewisse Aspekte anders schauen muss. Man weiß zwar noch nicht warum, aber viele systemische Erkrankungen können mit Autismus einhergehen. Das betrifft oft das Bindegewebe, die Nerven- und Zellgesundheit oder die Gelenke.
Wie hat sich die Diagnose angefühlt?
Es war wie das Gefühl, nehmen wir wieder das Auto her, draufzukommen, es liegt nicht daran, dass ich falsch gefahren bin, ich wusste nur nicht, dass das Auto anders zu bedienen ist. Es ändert so viel. Wenn man das Gefühl hat, dass man immer alles falsch macht und man macht gleichzeitig alles, wie es andere empfehlen, fragt man sich irgendwann einfach warum. Es war Erleichterung und Überforderung gleichzeitig. Erleichterung, weil „es“ endlich einen Namen hat, Überforderung, weil ich nicht wusste, wie es jetzt weitergeht, und auch Wut und Trauer, weil es nicht früher erkannt wurde und ich so viel deswegen durchmachen musste.
Ich vergleiche es immer gern mit Endometriose. Vor zehn Jahren wurde da den Frauen noch gesagt: „Stell dich nicht so an, nimm Schmerzmittel.“ Heute ist das nicht mehr so, diese Hoffnung habe ich auch für Autistinnen.
Was empfiehlst du jungen Frauen, die gerade erst eine Diagnose bekommen haben?
Sich ein gutes Hilfsnetzwerk aufzubauen. Weil man nie wissen kann, wann man es braucht. Es gibt immer Phasen, wo es ohne Betreuung geht, aber nie ohne Hilfe.
Und was wünschst du dir für die Zukunft von Menschen mit Autismus, besonders von Frauen?
Ein großer Wunsch wäre tatsächlich schon, dass das medizinische und sozial psychologische Personal gut geschult ist. Dann wäre schon mal viel geschafft. Und dass junge Autist*innen damit aufwachsen können, so wenig wie möglich zu maskieren. Ganz ohne geht es nicht, weil eh jeder Mensch maskieren muss, im Job zum Beispiel, aber wenn Autist*innen wenigstens zum gleichen Teil wie alle anderen maskieren würden, dürften, dann würde das schon ganz viel ändern, vor allem an Begleitdiagnosen wie Depressionen, Angststörungen oder dem totalen sozialen Rückzug. Maskieren ist nämlich wahnsinnig anstrengend. Für unser Gehirn ist die Welt zu laut, zu schnell, der Umgang miteinander zu chaotisch, das wird auch nicht wieder weggehen. Je weniger man den Autismus bemerkt, desto mehr maskiert die Person – ist einerseits ein Privileg und gleichzeitig sehr ungesund, weil es zu anderen körperlichen Krankheiten führt.
(Anm.: „Maskieren“, auch: „Camouflaging“, bedeutet, dass Menschen mit Autismus bewusst oder unbewusst versuchen, ihre autistischen Merkmale zu verbergen oder zu kompensieren, um sich an neurotypische soziale Erwartungen anzupassen. Beispiele sind: Blickkontakt herstellen, obwohl es unangenehm ist, Small Talk führen, obwohl es anstrengend ist, Gestik, Mimik oder Tonfall nachahmen)
Mit welchen Falschinformationen rund um Autismus würdest du gerne aufräumen?
Autismus ist nur das Betriebssystem, wie Windows, Mac oder Linux, bei der Hardware kann es aber noch andere Problematiken geben, zum Beispiel ist jemand nonverbal oder verbal? Jetzt erst beobachtet man, dass ganz oft nonverbale Kinder irgendwann anfangen zu sprechen und studieren, bisher war das Bild einmal nonverbal für immer nonverbal, man ging gleichzeitig von einer intellektuellen Beeinträchtigung aus. Es ist vergleichbar mit dem Downsyndrom, denn nicht jeder Mensch mit Downsyndrom hat den gleichen Intellekt. Es gibt immer diese „Rainman“ Vergleiche oder „leichter und schwerer Autismus“, aber das gibt es nicht. Weil die Frau mit Downsyndrom, die als Schauspielerin arbeitet zum Beispiel, hat auch nicht ein „leichtes“ Downsyndrom, sondern einfach Downsyndrom.
Frauen aus der Popkultur mit Autismus oder ADHS
Einige prominente Persönlichkeiten sprechen heute offen über ihre Diagnosen – darunter Schauspielerin Daryl Hannah (Autismus), Sängerin Sia (ADHS), Aktivistin Greta Thunberg (Autismus) oder Wissenschaftlerin Temple Grandin (Autismus). Ihre Sichtbarkeit trägt dazu bei, alte Klischees zu hinterfragen – und neue Perspektiven zu öffnen.
Autoren: Martina Stecher, Friedrich Boecker





